Fachbereich Erziehungswissenschaften

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Lehrer:innen brauchen Fähigkeiten, die über Kenntnisse in Ihren Fächern  hinausgehen (z.B. Umgang mit verschiedenen Charakteren bei Kindern, Strategien zur Förderung der Lernmotivation, Fähigkeiten zum Umgang mit Konflikten, Erfahrung im Einsatz verschiedener Medien, …). Das Fach Bildungswissenschaften liefert dieses nötige interdisziplinäre Wissen aus der Pädagogik, Psychologie, Soziologie und weiteren Fächern. Alle Studierenden bekommen dazu zunächst die gleichen Grundlagen und vertiefen diese dann je nach Schulform (daher variieren zu belegende Module je nach Schulform).

 

Der Freie Workload heißt jetzt "Wahlpflichtleistung Bildungswissenschaften". Er umfasst Leistungspunkte, die nicht an bestimmte Module oder Veranstaltungen gebunden sind. Sinn der Wahlpflichtleistung Bildungswissenschaften ist es, Ihnen mehr Wahlfreiheit bei den Studieninhalten zu geben, die Sie dann Ihren Interessen und Bedürfnissen entsprechend nutzen können. Dieser Bereich des Faches Bildungswissenschaften ermöglicht Ihnen also eine individuelle Schwerpunktsetzung, um eigene Interessen über den Lehrplan hinaus zu vertiefen oder um erste Berufserfahrungen (praktische pädagogische Erfahrungen) ins Studium einzubringen. Sie können hierzu beispielsweise ein derzeit besuchtes Seminar vertiefen, an zusätzlichen Projekten oder Workshops teilnehmen oder sich praktische pädagogische Tätigkeiten anrechnen lassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie organisieren ihren individuellen Stundenplan auf und durch das Internetportal KLIPS (Koblenz-Landauer Informations-Portal für Studierende), indem sie sich für die jeweiligen Lehrveranstaltungen anmelden bzw. diese (elektronisch) belegen. Diese Plattform ist also gedacht für alle organisatorischen Aspekte rund um die Veranstaltungen (Anmeldung, erste Infos zu Terminen) und nötig für Prüfungsan- und -abmeldungen. Hier können Sie auch Ihren Notenspiegel einsehen, sich Studienbescheinigungen herunterladen usw..

Die Plattform OLAT dient inhaltlichen Aspekten, also z.B. dem Verteilen sämtlicher Kursunterlagen. Sie kann je nach Kurs oder Dozent:in auch für Lehrvideos, Mitteilungen zum Kurs, Lerngruppen, Chats, Übungsaufgaben usw. genutzt werden.

  • beide Dokumente sind für das Studium relevant als übergeordnete Informationsquellen
  • Prüfungsordnung: rechtlich bindende Grundlage für das Studium, hier sind alle Veranstaltungen und der komplette Rahmen des Studiums festgelegt
  • Modulhandbuch zur weiteren Information; enthält Details zu allen Modulen und Veranstaltungen
  • Achtung, es gibt unregelmäßig aktualisierte Versionen beider Dokumente, daher: für jede:n Studierende:n gilt jene Prüfungsordnung und jenes Modulhandbuch, das zum Zeitpunkt der Immatrikulation gültig war (also bitte aufbewahren!)

Der Regelstudienplan (auch Studienverlaufsplan genannt) ist als Orientierung gedacht, wann welche Veranstaltung belegt werden sollte und was aufeinander aufbaut. Ihr tatsächlicher Studienverlauf kann davon abweichen, da der Regelstudienplan nur eine Empfehlung und keine zwingende Vorgabe ist. Dennoch wird dringend empfohlen, sich an den Regelstudienplan zu halten, da nur dadurch ein überschneidungsfreies Studium sichergestellt werden kann.

 

Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann unter Umständen als ein Orientierendes Praktikum (OP) anerkannt werden, siehe hierzu weitere Informationen bei Wahlpflichtleistung Bildungswissenschaften (ehemals "Freier Workload")

Ihr Lehramtsstudium ist ein modularisierter Studiengang, das heißt, Lehrveranstaltungen sind zu inhaltlich-thematisch und zeitlich aufeinander abgestimmten Lehreinheiten zusammengestellt, die "Module" genannt werden. Diese wiederum unterteilen sich in "Teilmodule". In diesen Teilmodulen werden in einem Semester eine oder mehrere Lehrveranstaltungen, also Vorlesungen oder Seminare angeboten. In jedem Teilmodul müssen Sie in der Regel eine Veranstaltung besuchen. Wenn Sie an einer Veranstaltung regelmäßig und aktiv teilgenommen haben, erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung für das Teilmodul. Ausnahme: Der Besuch der Vorlesungen wird mit dem Bestehen der Modulprüfung bestätigt.

 

In jedem Modul erhalten Sie eine bestimmte Zahl an so genannten Leistungspunkten (je nach Modul unterschiedlich). Wenn Sie an allen verpflichtenden Veranstaltungen eines Moduls teilgenommen und das Modul mit einer Modulprüfung erfolgreich abgeschlossen haben, werden Ihnen die Leistungspunkte „ausbezahlt“, die sie in dem Modul erworben haben. Leistungspunkte erhalten Sie auch außerhalb von Modulen. Das ist die so genannte Wahlpflichtleistung Bildungswissenschaften (ehemals "Freier Workload").

Für jeden Leistungspunkt (LP) gilt eine „Wahlpflichtleistung“ von 25-30 Stunden. Damit ist die gesamte Arbeitszeit gemeint, die Sie für das Studium aufwenden, also der Besuch von Vorlesungen oder Seminaren, das eigenständige Lernen, die Prüfungsvorbereitung, Praktika, Abschlussarbeiten etc.. Wenn in einer Lehrveranstaltung z.B. 2 LP zu erreichen sind, wird dafür also ein Zeit- und Arbeitsaufwand von ca. 60 Stunden unterstellt.

Den Veranstaltungen der Module („Teilmodule“) sind im Modulhandbuch ebenfalls Leistungspunktzahlen zugeordnet, manchen Teilmodulen 2 LP, anderen aber auch 3 oder mehr LP in zweistündigen Seminaren. Das heißt aber nicht, dass Sie mit dem Besuch der Lehrveranstaltungen schon die Leistungspunkte erwerben. Vielmehr soll Ihnen die Angabe im Modulhandbuch eine Orientierung bieten, welchen Aufwand Sie mit dem Besuch und der Vor- und Nachbereitung der jeweiligen Lehrveranstaltung voraussichtlich haben werden.

 

Das Studium ist als „Vollzeitstudium“ angelegt. Wenn Sie Ihr Bachelor-Studium in der Regelstudienzeit von sechs Semestern und das Masterstudium in zwei bis vier Semestern (je nach Schulart) abschließen möchten, sind für Sie 60 LP pro Jahr veranschlagt. Das entspricht 1800 Arbeitsstunden, was bei einem eingerechneten Jahresurlaub von sechs Wochen eine wöchentliche Arbeitszeit von ca. 39 Stunden bedeutet. Natürlich können Sie auch „langsamer“ studieren, werden die Regelstudienzeit dann aber i.d.R. nicht einhalten können.

 

Alle Studierende sind die Fachschaft ihres Studienfaches/-ganges. Die Fachschaft eines Studienfaches/-ganges wird von gewählten Studierenden, die die Fachschaftsvertretung bilden, repräsentiert. Alle Studierende können der Fachschaftsvertretung jederzeit beitreten. Einzige Voraussetzung ist die aktuelle Immatrikulation in diesem Fach/Studiengang. Gewählt wird eine Fachschaftsvertretung im Rahmen einer öffentlich bekannt gegebenen Vollversammlung, d.h. eine Wahl, zu der die gesamte Fachschaft eingeladen wird. 
Die Fachschaftsvertretung vertritt die Fachschaft in vielen Belangen, z.B. beantwortet sie studentische Fragen, unterstützt bei Problemen, hält Kontakt zu Dozierenden und vermittelt zwischen diesen sowie Studierenden, plant Veranstaltungen unterschiedlicher Art, hilft Erstsemesterstudierenden, tauscht sich mit anderen Fachschaften aus, usw. usw.

Generell erreicht man eine Fachschaftsvertretung via E-Mail und/oder social media oder spricht deren Mitglieder einfach persönlich an :-).
Die FSV BiWi wird kontaktiert via
Mail: fs-biwi@uni-landau.de
Facebook: Fachschaft BiWi Universität Koblenz-Landau (Seite); BiWi - Uni Landau (Gruppe)
Instagram: biwi_unilandau
UniNow Anzeigename: Fachschaft BiWi Universität Landau
UniNow Profilname: biwi_unilandau

Die Fachschaftsvertretung hat ein Archiv für die Fachschaft erstellt, das über die Nextcloud verfügbar ist.

In diesem werden Zusammenfassungen, Gedächtnisprotokolle zu Prüfungen u.v.m. veröffentlicht.
Das Archiv ist über folgenden Link aufrufbar: 

https://cloud.uni-landau.de/index.php/s/tBPFRNk9YSFzZES

Studierende können ihre eigenen Zusammenfassungen o.Ä. via E-Mail an die Fachschaftsvertretung senden, die die Unterlagen anschließend zum Wohle der Fachschaft ergänzt.

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