Erziehungswissenschaft

Wahlpflichtfach Interkulturelle Bildung

Für den Studiengang Erziehungswissenschaft, Wahlpflichtfach Interkulturelle Bildung findet sich eine Auflistung aller relevanten und angebotenen Veranstaltungen für das aktuelle Semester in Klips.

Zielgruppe und Zugang zum Wahlpflichtfach:

Das Wahlpflichtfach wird im Rahmen des BA-Studiums Erziehungswissenschaft angeboten und wendet sich an Studierende dieses Studiengangs.

Das Wahlpflichtfach Interkulturelle Bildung kann, wie jedes andere Wahlpflichtfach im Studiengang Bachelor Erziehungswissenschaft, in der Regel ab dem 3. Fachsemester studiert werden.

Eine Anmeldung für die Wahl und das Studium dieses Wahlpflichtfaches ist derzeit nicht erforderlich.

Das Studium:

Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtfachs erfolgt über KLIPS. Bitte beachten Sie die entsprechenden Lehrveranstaltungsangebote des Arbeitsbereichs für dieses Wahlpflichtfach. Die zeitliche Lage (Wochentag, Uhrzeit) der Lehrveranstaltungen ist mit dem Studienplan des jeweiligen Fachsemesters im BA Erziehungswissenschaft abgestimmt. Damit ist sichergestellt, dass das Studium des Wahlpflichtfaches überschneidungsfrei möglich ist, wenn Studierende sich an den Empfehlungen zum Studienablauf im BA orientieren.

Das Studium umfasst zwei Module, die in der folgenden Übersicht dargestellt sind. Diese Module werden in der Regel im Laufe von vier Semestern studiert. Modul 1 beginnt im Wintersemester und wird im darauf folgenden Sommersemester fortgesetzt. Nach Absprache ist eine Studienaufnahme des Wahlpflichtfachs auch zum Sommersemester möglich. Modul 2 baut auf den Inhalten des Moduls 1 auf. Es beginnt ein Jahr später im darauf folgenden Wintersemester und wird im dann folgenden Sommersemester fortgesetzt. Das Studium des Wahlpflichtfaches wird mit einer gemeinsamen Modulabschlussprüfung für beide Module abgeschlossen.

BA-WPF- Modul 1: Grundlagen Interkultureller Bildung 

Kennnr.:

WIKB-B1

Aufwand

330 h

Leistungs-punkte

11

Studiensemester (Empfehlung)

3. und 4. Sem.

Häufigkeit

1 x im Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

 

1. Einführung in Interkulturelle Bildung (Vorlesung)

2. Grundlagen Interkultureller Bildung (Seminar)

3. Sprachliche Bildung in pluralen Gesellschaften (Seminar)

TN-Zahl

 

120 

30 

30

Kontaktzeit

 

1 LP / 30 h 

1 LP / 30 h 

1 LP / 30 h

Selbststudium

 

30 h 

60 h 

60 h

LP gesamt

 

2

3

3

 

Prüfungsvorbereitung

Studienleistungen

 

 

30h

60h

1

2

 

BA-WPF-Modul 2: Professionalisierung für interkulturelle Bildungsprozesse

Kennnr.:

WIKB-B2

Aufwand

330 h

Leistungs-punkte

11

Studiensemester (Empfehlung)

5. und 6. Sem.

Häufigkeit

1 x im Studienjahr

Dauer

2 Semester

1

Lehrveranstaltungen

 

1. Interkulturelle Pädagogik I (Seminar)

2. Deutsch als Fremd-/Zweitsprache mit erwachsenen Lernenden (Seminar)

3. Handeln in interkulturellen Kontexten (Seminar)

4. Bildungsarbeit gegen Diskriminierung (Seminar)

TN-Zahl

 

30 

30

 

30 

30

Kontaktzeit

 

1 LP / 30 h 

1 LP / 30 h

 

1 LP / 30 h 

1 LP / 30 h

Selbststudium

 

30 h 

30 h

 

30 h 

30 h

LP gesamt

 

2

2

 

2

2

 

Prüfungsvorbereitung

Studienleistungen

 

 

30h

60h

1

2


Insgesamt sind im Wahlpflichtfach Interkulturelle Bildung Veranstaltungen im Umfang von 14 SWS zu erbringen und Leistungen im Umfang von 22 Leistungspunkte nachzuweisen. Wie in der Übersicht dargestellt, sind darunter eine Vorlesung und sechs Seminare. Die verschiedenen Veranstaltungen haben einen unterschiedlichen Workload.

Im Modul 1 und im Modul 2 sind zusätzlich zum Besuch der Veranstaltungen jeweils Studienleistungen im Umfang von zwei ECTS pro Modul zu erbringen. Diese können jeweils pro Modul wie folgt erbracht werden:

  • eine Studienleistung im Umfang von einem ECTS plus eine Studienleistung im Umfang von einem ECTS (in verschiedenen Veranstaltungen) oder
  • als eine Studienleistung im Umfang von zwei ETCS.

Studienleistungen werden im Zusammenhang mit einer Veranstaltung (bei mehreren in verschiedenen Veranstaltungen) und in Absprache mit der Leiterin oder dem Leiter der Veranstaltung erbracht. Die Anmeldung zu den Studienleistungen erfolgt über KLIPS.

 

Modulprüfung:

Anzahl: Modul 1 und Modul 2 des Wahlpflichtfachs Interkulturelle Bildung werden gemeinsam in einer Modulabschlussprüfung geprüft.

Prüfungsform: Klausur (derzeit)

Inhalte: Gegenstand der Modulprüfung sind Inhalte der Lehrveranstaltungen der beiden Module.
Für die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung sind zwei ECTS-Punkte aus dem Kontingent des Workloads des Wahlpflichtfaches vorgesehen.

Termin: jeweils zum Ende des Semesters (Wiederholungstermin: ca. 6 Monate später).

Anmeldung: erfolgt über KLIPS. Hinweise erhalten Sie rechtzeitig in den Veranstaltungen des Wahlfplichtfaches.


Liebe Studierende, in diesem Wintersemester bieten wir Ihnen am Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung drei Möglichkeiten, um ECTS-Punkte für das Freie Studium und zusätzliche Studienleistungen
zu erwerben:

Brown Bag Lecture Series „Bildung in der Migrationsgesellschaft“

Bei dieser Lehrveranstaltung handelt es sich um ein Begleitseminar zur Brown Bag Lecture Series „Bildung in der Migrationsgesellschaft“ des Arbeitsbereiches Interkulturelle Bildung. In diesem
Semester werden ihm Rahmen dieser Vortragsreihe vier Gastvorträge erziehungswissenschaftlicher Migrationsforscher:innen zu hören sein. Durch vier vorbereitende Sitzungen, in denen wir ausgewählte
Beiträge dieser Forscher:innen erarbeiten und diskutieren, werden Fragen entwickelt, die dann mit den Gastvortragenden im Dialog erörtert werden können. Ziel des Seminares ist es daher zum einen,
einen Reflexionsraum für diese Vortragsreihe zu eröffnen. Zum anderen wird mit diesem Format der ansonsten überwiegend schriftlich zugängliche Diskurs erziehungswissenschaftlicher
Migrationsforschung erweitert, indem Studierende Einblicke durch Fachvorträge sowie auch durch Diskussionen unter und mit weiteren Wissenschaftler*innen erhalten.
Über die Teilnahme an den Gastvorträgen und den Vorbereitungssitzungen können Sie einen Leistungspunkt im Freien Studium erwerben.

Die Gastvorträge und Vorbereitungssitzungen finden zu folgenden Terminen von 16.15 bis 17.45 Uhr in Präsenz statt:

08.11.23 Vorbereitungssitzung für ersten Gastvortrag
15.11.23 Gastvortrag 1: Prof. Dr. Uğur Tekin
Syrische und türkische Jugendliche in einem Istanbuler Arbeiter:innenviertel: Alltag, Arbeit und Bildung

22. 11.23 Vorbereitungssitzung für Gastvortrag 2
29.11.23 Gastvortrag 2: Prof. Dr. Arnd-Michael Nohl
Die postkoloniale Herausforderung: Dekolonisierung unter den Vorzeichen praktischer Erfahrungen und mehrdimensionaler kollektiver Zugehörigkeiten

13.12.23 Vorbereitungssitzung für Gastvortrag 3
10.01.24 Gastvortrag 3: Prof. Dr. Juliane Karakayali
Institutionellen Rassismus erforschen ‒ Umgang mit Beschwerden über Rassismus in der Schule

17.01.24 Vorbereitungssitzung für Gastvortrag 4
24.01.24 Gastvortrag 4: Prof. Dr. Mechtild Gomolla
Migration und Schule – Restrukturierungen des Diskurses im Kontext datenbasierter Schulentwicklung im Spiegel einer Dokumentenanalyse

Die Anmeldung ist über Klips möglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an barbara.pusch@rptu.de.

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Betzavta-Workshop - Demokratie- und Friedensbildung

"Miteinander" – die deutsche Übersetzung des hebräischen Wortes "Betzavta" – beschreibt den Inhalt dieses Programms zur Demokratie- und Friedensbildung sehr genau.
Es geht um das Erleben, Erfühlen, Erlernen und Begreifen eines demokratischen Miteinanders in der Gesellschaft, das zu mehr Verständnis, besseren Konfliktregelungen und damit zu mehr Frieden führt.
Durch zumeist spielerisch anmutende Aktivitäten werden in sehr eindrucksvoller Weise demokratische Prinzipien, Entscheidungsprozesse und "Machtverhältnisse" erfahrbar gemacht. Die Methoden von
Betzavta stellen die Lebenswelt und Individualität der Teilnehmenden sowie deren Zugehörigkeit zu Subgruppen und der Gesamtgruppe in den Mittelpunkt. Durch den erfahrungsorientierten Ansatz
unterscheidet sich Betzavta von herkömmlichen Formen politischer Bildung und sorgt durch einen persönlichen und emotionalen Zugang und für nachhaltiges Lernen. Betzavta wurde vom Jerusalemer
ADAM-Institut als Konzept zur Demokratie- und Friedenserziehung entwickelt und wird in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit wirkungsvoll eingesetzt.

Über die Teilnahme am Betzavta-Workshop können Sie sich einen Leistungspunkt im Freien Studium erarbeiten.
Dieser findet einmalig im Januar 2024 statt und erstreckt sich über insgesamt 25 Zeitstunden.

Die Präsenzzeiten sind voraussichtlich:
(FR) 19.01.2024: 12-20 Uhr / (SA) 20.01.2024: 09-18 Uhr / (SO) 21.01.2024: 09-16 Uhr.

Die Anmeldung ist über Klips möglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an julia.friedrich@rptu.de.

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Sprachcafé für neuzugewanderte Menschen

Im Rahmen des Seminars "Deutsch als Fremd-/Zweitsprache mit erwachsenen Lernenden" haben Sie im Wintersemester 23/24 die Möglichkeit, sich durch ihr regelmäßiges Mitwirken an einem
Sprachcaféangebot für neuzugewanderte Menschen einen ECTS-Punkt für das Freie Studium zu erarbeiten.

Das Sprachcafé findet mittwochs von 17:00-18:00 Uhr in Raum T021 in der Thomas-Nast-Straße 44 an folgenden Terminen statt:
08.11.23
22.11.23
29.11.23
06.12.23
13.12.23
20.12.23
10.01.24
17.01.24
24.01.24
31.01.24

Zusätzlich gibt es einen Vorbereitungstermin für die Sprachcafés inklusive eines Gastvortrags am
15.11.23 von 16:00-20:00 Uhr.

Das müssen Sie für den Erwerb von einem ECTS-Punkt tun:
• Teilnahme an einem Vorbereitungstermin mit Gastvortrag zu den Themen Alphabetisierung und Deutschförderung
• Teilnahme an acht Sprachcafés und kurze schriftliche Dokumentation
• Planung und Durchführung eines Sprachcafés
• schriftliches Feedback zu einer Sprachcafésitzung

Die Anmeldung ist über Klips möglich. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an f.tomdieck@rptu.de.

Bei Fragen zu einzelnen Lehrveranstaltungen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Lehrenden.

Für die spezifische Studienberatung zu den verschiedenen Studienangeboten und Lehrbereichen, die vom Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung vertreten werden, wenden Sie sich bitte an folgende Personen:

Prof. Dr. Lisa Rosen 

Prof. Dr. Norbert Wenning