AB: Professionalisierung und Organisationsentwicklung

Aktuelle Projekte

BisKo - Beratung im schulischen Kontext

Lehrerinnen und Lehrer sind nicht nur Expertinnen und Experten ihres Fachs, sondern unterstützen, beraten und begleiten auch in pädagogischen und erzieherischen Fragen.  Im Rahmen ihrer Profession sind sie zentrale Anlaufstelle für vielfältige Themen rund um das Thema Bildung und Erziehung.

Um beim Thema Beratung im Lehrerberuf besondere Herausforderungen identifizieren zu können und die Lücke der Erfahrbarkeit von Beratungs- und Gesprächssituationen zu schließen, widmen wir uns im Projekt „BisKo – Beratung im schulischen Kontext“ der Professionalisierung der Lehrerbildung in diesem Bereich. Um ein authentisches Bild von den Anforderungen und Problemen zu erhalten, auf die angehende Lehrkräfte vorbereitet werden sollten, wird unter anderem untersucht, a) welchen Situationen Lehrerinnen und Lehrer an den unterschiedlichen Schulformen unseres Bildungssystems im Gespräch mit Eltern täglich gegenüberstehen, b) was sie dabei als besonders herausfordernd erleben und c) wie sie mit der Problematik umgehen. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Wahrnehmung von Elterngesprächen aus mehreren Perpektiven und auf der Frage nach den Rahmenbedingungen und Wirkungen des Einsatzes von Videos bzw. digitalen Lernumgebungen zur Vermittlung gesprächführungsbezogener Kompetenzen. Gefördert wird das Projekt durch die Forschungsinitiative ForBilT (Forschung zu Bildung in der Transformation). In die Finanzierung fließen außerdem eigene und Mittel aus dem Hochschulpakt ein.

Impulse für die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht durch die Arbeit mit Ergebnissen aus Vergleichsarbeiten in Grund- und Sekundarschulen (WeSu)

Nutzungsimpulse von und für VERA

Vor dem Hintergrund des Anspruchs von Vergleichsarbeiten, Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozesse anzustoßen, stellte sich die Frage, welcher wissenschaftliche Beitrag die Rezeption und Nutzung der Ergebnisse solcher Arbeiten in den Schulen erhöhen könnte.
Aus offenen Antworten in Evaluationsbefragungen und bei persönlichen Gesprächen entstand in den auswertenden Einrichtungen ISQ-Berlin/Brandenburg, Kompetenztest.de und dem zepf  der Eindruck, dass es Schulen gibt, die mit den Ergebnissen aus Vergleichsarbeiten oder mit den Vergleichsarbeiten selbst arbeiten und diese für die Schul- oder Unterrichtsentwicklung nutzen. Zur Frage, was an Schulen von wem und in welcher Hinsicht tatsächlich unternommen wird, liegen bislang nur anekdotische Informationen und keine systematisch erhobenen Daten vor.

Das Forschungsinteresse der durch das BMBF geförderten Studie liegt zum Einen darin, Wissen darüber zu erlangen, inwieweit jene Schulen, die selbst angeben Vergleichsarbeiten zu nutzen, dies tun. Welche spezifischen Nutzungsformen werden mit VERA verbunden und decken sich diese mit den intendierten Nutzenaspekten? Zum Anderen werden Schulen daraufhin befragt, welche konkreten Hindernisse ausgeräumt werden müssten, um die optimale Nutzung der Befunde aus Vergleichsarbeiten für sie zu ermöglichen.

Ziel der Projektstudie ist es, anderen Schulen konkrete Nutzungsmöglichkeiten vorzustellen und Impulse in die Weiterentwicklung und Optimierung der Vergleichsarbeiten und damit mit der Nutzung durch Schulen, abzuleiten.

Das Projekt wird in engem Austausch und mit Unterstützung von Dr. Christof Nachtigall, Universität Jena, dem Projekt kompetenztest.de, Prof. Dr. Holger Gärtner, Peter Harych und Dr. Rico Emmrich, Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg e. V. durchgeführt.

Ansprechpartner

Projektmitarbeiterinnen

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